Wissenswertes

Wie fit muss ein Feuerwehrangehöriger sein?

Atemschutzgeräteträger

Einer der wichtigsten Bestandteile eines Feuerwehrangehörigen ist seine körperliche Gesundheit und seine Fitness. Unter schwerem Atemschutz wird der Körper nicht nur mit Stress belastet, sondern auch mit einer ganzen Menge an Gewicht, denn die komplette Ausrüstung, die ein Feuerwehrmann auf seinen Schultern trägt wiegt ungefähr 25 Kg.

Damit der Feuerwehrmann sicher sein kann, dass er körperlich geeignet ist, muss er sich regelmäßig einer sogenannten G 26/3 Untersuchung unterziehen. In dieser Untersuchung wird zwar in erster Linie nicht die Eignung eines Feuerwehrmannes zum Atemschutzgeräteträger festgestellt, wohl aber dient diese Untersuchung dazu festzustellen, ob die Tätigkeit den Arbeitnehmer, hier den Feuerwehrmann, gefährden könnte.

 

 

Besonders unter schwerem Atemschutz kommen Kreislaufprobleme bis hin zum Herzstillstand vor.



Damit nur gesunde Feuerwehrleute Atemschutz tragen hat der Landesverband der Berufsgenossenschaften (Feuerwehrunfallkasse) die ärztliche Untersuchung bundesweit einheitlich vorgeschrieben.

G 26/3 Untersuchungsumfang

Atemschutz

Der Untersuchungsumfang der G 26/3 Untersuchung ist in der Unfallverhütungsvorschrift (UVV 100) bindend festgelegt. Die Untersuchung dürfen nur bestimmte Ärzte, die eine entsprechende Ermächtigung, sprich Zulassung besitzen durchführen.

 

  • Erhebung der Krankheitsvorgeschichte
  • Körperliche Untersuchung
  • Sehtest
  • Hörtest
  • Urinuntersuchung
  • Blutuntersuchung (Leberwerte Blutbild, Blutzucker)
  • Röntgen der Lunge (alle 6 Jahre)
  • Lungenfunktionsprüfung
  • Belastungs-EKG
G 26/3

Das Untersuchungsergebnis kann unter Umständen für den Feuerwehrmann bedeuten, dass er nicht als Atemschutzgeräteträger geeignet ist.

Als Ergebnis kann der Arzt verschiedene Urteile festlegen. Das erste wäre, dass es keine Bedenken für den Feuerwehrmann gibt unter Atemschutz tätig zu werden. In diesem Fall würde eine Nachuntersuchung nach drei Jahren fällig. Auch gibt es unterschiedliche Einschränkungen, wie zum Beispiel die verkürzte Frist der Nachuntersuchung von drei Jahren auf ein Jahr. Das für den Feuerwehrmann schlimmste Urteil wären die unbefristeten Bedenken. Spricht der untersuchende Arzt ein solches Urteil aus, so ist für den Feuerwehrmann die Atemschutzgeräteträgertätigkeit nicht möglich. Eine Nachuntersuchung ist in diesem Fall nicht möglich.

Sportgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Soest

Damit in der Feuerwehr Soest alle Feuerwehrangehörigen diese Untersuchung mit Bravur bestehen, gibt es eine Sportgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Soest. Diese nimmt an Veranstaltungen teil, an denen man sich durchaus sportlich betätigen muss. Ein Beispiel wäre der legendäre Stadtlauf in Soest, der jedes Jahr ausgetragen wird. Die Teilnahme ist an dieser Sportgruppe ist natürlich freiwillig, aber sie bietet ein gutes Angebot um in einer Gruppe Sport zu betreiben

Sportgruppe der Freiwliigen Feuerwehr Soest