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Sturmtief Xynthia wütete heftig

01. März 2010 15:51 Uhr in Feuerwehr

Einsätze summierten sich bis 20.15 Uhr auf über 100

Sturmtief Xynthia wütete heftig

Weit mehr als 100  Einsätze registrierte die Kreisleitstelle in Lippstadt am Sonntagabend, 28. Februar 2010, bis 20.15  Uhr, weil das Sturmtief  Xynthia mit aller Heftigkeit auch über den Kreis Soest zog. „Obwohl zahlreiche Bäume auf Straßen und Wege stürzten und viele Straßen aus Sicherheitsgründen für den Verkehr gesperrt werden mussten, kamen bis zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise keine Menschen zu schaden“, fasste Kreisbrandmeister Thomas Wienecke zusammen.
Für die Angehörigen der 14 Feuerwehren im Kreis Soest gab es alles andere als ruhige Nachmittagsstunden, denn insgesamt waren 466 Einsatzkräfte im „Xynthia“-Einsatz. Um schneller ausrücken zu können, waren die Feuerwehrhäuser zum Teil über Stunden von Einsatzkräften besetzt. Hinzu kamen noch Kräfte des Technischen Hilfswerks in Lippstadt und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Ense.

Immer wieder kam es vor, so in den Bereichen Rüthen, Wickede und Möhnesee, dass Menschen in ihren Fahrzeugen eingeschlossen wurden, als vor und hinter ihnen entwurzelte Bäume die Fahrbahn blockierten. Die Feuerwehrfrauen und -männer zersägten die Bäume, räumten sie zur Seite und machten so den Weg wieder frei. Mehrere Straßen im Kreisgebiet mussten aus Sicherheitsgründen gesperrt werden, zum Beispiel die Bundesstraße 63, Ortsdurchfahrt Hilbeck. Auch in Rüthen wurden verschiedene Straßen, so Teile der K 45 und der Schneringer Berg in Richtung Rüthen, vorsorglich abgeriegelt. Im Westkreis war ein Teilstück der Landstraße von Wickede in Richtung Vosswinkel betroffen. In Lippetal wurde am frühen Abend im Bereich der Ortschaft Brockhausen eine Strom-Leitung abrissen. Auch in Lippstadt-Esbeck wurde eine Stromleitung abgerissen, und es kam dort zu einem Stromausfall.

Um die Flut von Alarmierungen möglichst reibungslos und schnell abarbeiten zu können, wurde das Team der Leitstelle vergrößert. Auch das Presseteam der Feuerwehren im Kreis Soest war dort im Einsatz, um die regionalen und überregionalen Medien umfassend zu informieren.

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