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Neubau des Feuerwehr-Stützpunktes in Deiringsen

Im Bereich des IV. Zuges der Freiwilligen Feuerwehr Soest hat der Bau des neuen Stützpunktes inoffiziell, mit dem Rückbau des Schlacht- und Gefrierhauses in Deiringsen, begonnen. Das dortige Gerätehaus aus dem Jahr 1932 soll eigentlich schon seit 1978 durch ein neues ersetzt werden, dieses Vorhaben wurde aber immer wieder verschoben.

Neubau

Geschichte

Bauplan
Bauplan vom 23.06.2008

1980 als ein neues TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug) angeschafft wurde, war in der bis dahin genutzten Fahrzeughalle, kein Platz für das neue Fahrzeug. Spätestens seit diesem Ereignis ist das Thema Neubau ein ständiger Begleiter der Löschgruppe Deiringsen. Die Entscheidung viel aber auch hier gegen ein neues Gebäude, stattdessen wurde in der benachbarten Scheune ein Stellplatz eingerichtet. Die bisherigen Stellplätze für den alten VW-Bully und den Leichenwagen wurden zu Schulungsraum, Küche und Toilette umgebaut.
Als Mitte der 1990’er Jahre der ELW 2 (Einsatzleitwagen 2) in Deiringsen stationiert wurde, mietete man den Rest der anliegenden Scheune an, um auch für diese Fahrzeug einen Stellplatz zu schaffen.
Im Jahr 2000 kam dann noch ein TLF 16/25 (Tanklöschfahrzeug 16/25) hinzu, welches ebenfalls, in der Scheune einen Platz fand. Hierzu mussten allerdings eine Betondecke eingebracht, zwei Stützbalken versetzt, ein großer Stahlträger eingesetzt und ein neues Holztor gebaut werden.
Alle Maßnahmen mussten in Eigenleistung und mit vielen Spendengeldern erbracht werden, da in ein gemietetes Gebäude nur wenig öffentliche Mittel investiert werden durften.
Die Suche nach einem Standort für einen Neubau ging währenddessen weiter, da trotz aller Bemühungen die Umbauten Notlösungen blieben. Als Standort kam aber nur ein Grundstück in Frage, welches sich nicht als Bauplatz vermarkten ließ, da dank steigender Quadratmeterpreise im gesamten Ort ein normaler Bauplatz zu teuer war.
Als 2004 dann der Kreisverkehr gebaut wurde, ergab sich die Möglichkeit ein städtisches Grundstück zu nutzen. Für den „Kreisel“ wurde nämlich ein Gebäude abgerissen, welches diese Möglichkeit bis dahin blockiert hatte.
Mit diesem Gelände stand nun ein zwar sehr kleiner aber kostenloser Baugrund in perfekter Lage zur Verfügung.
Der 2006 durch den Rat der Stadt Soest beschlossene Brandschutzbedarfsplan gab dann endgültig den Weg frei und verlangte anstelle eines einfachen Gerätehauses einen Stützpunkt für den gesamten Bereich des 4. Zuges.
Dieser Stützpunkt wird damit die Gerätehäuser in Deiringsen und Meiningsen ersetzen.
Die Planungen wurden schnellstmöglich aufgenommen. Für 2007/2008 wurden schließlich die Mittel in den Haushalt aufgenommen. Am 17.04.2008 wurde die offizielle Baugenehmigung erteilt und am 27.05.08 erfolgte dann der erste Spatenstich.

Das Gerätehaus wurde am 09.07.2009 durch eine Schlüsselübergabe des Bürgermeisters Dr. Eckhard Ruthemeyer an Zugführer Helmut Steinweg offiziell eingweiht. Somit ist eine 30-jährige Baugeschichte am besagten Datum zuende gegangen.